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Support Allgemein

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Übersicht: Dongle, Windows Installation, Treiber unter Windows 7, Treiber unter Windows 10, Treiber unter Windows XP, Rockwell Steuerungen, S7-1500, BACnet Stationssuche, Rockwell SPS Stationssuche, Zertifikatwissen.

Antwort:

Prüfen Sie zuerst in der Lizenzübersicht mithilfe der Liste der Dongles nach ob der Dongle überhaupt erkannt wird.
Der Dongle muss stecken wenn die Software startet. Normalerweise startet die Software beim Rechnerstart. Auf jeden Fall startet sie bevor ein Anwender eingeloggt ist.
Sie können den Windows Dienst "ConfigServer" oder den Linux Daemon "ConfigServer" neu starten. Sie können auch den ganzen Rechner neu starten.

Antwort:

Das tritt auf wenn das System nicht regelmäßig automatisch aktualisiert wurde. Ältere Windows Versionen wie Windows 7 vor 2014, Windows Server 2012 mit Updates vor 2014, Windows Server 2008 mit Updates vor 2014 erfordern die Aktualisierung die Microsoft etwa seit Oktober 2014 anbietet.
Am Beispiel von Windows Server 2012 gehen Sie bitte so vor (in dieser Reihenfolge):

  • Installieren Sie Update KB2919355 (über Windows Update aus dem Netz gezogen).
  • Installieren Sie Update KB2999226 (Windows 10 Universal C Runtime, irreführender Name des Update files: Windows8.1-KB2999226-x64.msu, da für 8.1 und auch für Server 2012 R2).

Andere Windows Versionen benötigen manchmal andere Updates. Ebenfalls sind die Updates von der installierten Sprache abhängig. Fragen Sie gegebenenfalls bei Mircrosoft nach Details.
Die Microsoft Standardbibliotheken die die Tani Software nutzt werden vom Microsoft Windows Update aktuell gehalten.

Ab 2019 werden für viele Softwareaktualisierungen SHA2 Signaturen verlangt. Das muss in Windows 7 SP1 und älteren Versionen per Hand mit der Installation von KB 4474419 und KB4490628 installiert werden.

Antwort:

Installieren Sie das Update KB3033929.
Microsoft und alle Anbieter von Zertifikaten haben das unsichere SHA1 Verfahren gestoppt. Ältere Windows Versionen unterstützen aber nur SHA1. So erkennt ein älteres Windows die aktuellen Treiber Zertifikate nur mit diesem Update. Windows fordert von Treibern seit Windows 7 verbindlich Zertifikate.

Antwort:

Schalten Sie Secure Boot im BIOS ab.
Windows 10 lässt unter Secure Boot nur Treiber zu die über das Microsoft Signatur und Testlabor gelaufen sind. Diese Prüfungen sind für Massenhersteller ausgelegt, die Zertifizierungskosten sind dementsprechend hoch.

Antwort:

Das tritt auf wenn nicht die letzten Aktualisierungen installiert sind. Installieren Sie die Aktualisierungen und wiederholen die Treiberinstallation. Alternativ können Sie die Treiber per Hand über die Netzwerksteuerung installieren: Öffnen Sie in der Systemsteuerung die Netzwerkeinstellungen. Öffnen Sie eine Netzwerkkarte, wählen Sie "Eigenschaften". Fügen Sie ein Protokoll hinzu (Installieren, Protokoll, Datenträger, Durchsuchen). Der Treiber liegt im Verzeichnis indem Sie die den OPC Server oder die PLC Engine Collect installiert haben (Tani, H1 Treiber, H1). Wählen Sie die .inf Datei., Betätigen Sie "öffnen" und danach mehrfach Ok.

Antwort:

Das ganze Feld kann einfach mittels Browsing bearbeitet werden. Bei sehr grossen Feldern (mehrere zig Kilobytes) ist es besser nicht das gesamte Feld sondern nur den benötigten Teil zu bearbeiten. Start und Anzahl wird über die Item Syntax angegeben. Lautet die Variable "GrossesFeld" und ist 10K gross so wird mit "GrossesFeld[1000.100]" ab Element 1000 insgesamt 100 Elemente gelesen oder geschrieben. Genauso werden Teile aus Feldern in Strukturen bearbeitet. Ein einzelnes Element des Feldes wird mit "GrossesFeld[1000]" bearbeitet

Antwort:

Der OPC Server prüft die SPS alle 10 Sekunden auf Änderungen. Wird eine Änderung erkannt so aktualisiert der Server alles nötige. Trotzdem ist es nicht empfehlenswert in die SPS zu schreiben wenn intensiv am SPS Programm gearbeitet wird. Lesen ist aber immer unkritisch.

Antwort:

Es gibt zwei Varianten

  • Die moderne Version mit Unterstützung der Optimierten Bausteine. Beim Einrichten der Verbindung wählen Sie im TSAP Fenster aus der Liste den Eintrag mit der Funktion "S7 1200/1500".
    Wenn Sie beim Einrichten keine Steuerung zur Verfügung haben so nutzen Sie
    Eigener TSAP 0601 (binär)
    Fremder TSAP SIMATIC-ROOT-ES (ASCII). Wählen Sie bitte auch S7 1200/1500.
  • Das alte S7 Protokoll. Damit konnen Sie die Optimierten Bausteine nicht ansprechen. Wählen Sie die TSAPs aus der Liste. Wählen Sie bitte auch S7 300/400.

Die Variablen (Datenbausteine, Ein und Ausgänge, Merker) der Steuerung werden mit dem modernen Protokoll in der S7 1200 und S7 1500 online aus der Steuerung gelesen. Mit dem alten Protokoll oder einer S7 300/400 nutzen Sie die Itemsyntax zum Ansprechen der Variablen oder Sie importieren die Symbole aus dem Step7 oder TIA Programm.

Antwort:

Schalten Sie in der Firewall den Broadcast UDP Empfang für Port 47808 ein. In einer Linux Firewall sieht die Regel so aus:

iptables -I 1 INPUT -p udp -m pkttype --pkt-type broadcast -m udp --dport 47808 -j ACCEPT

Alle Firewall Standardoberflächen unterstützen das. Sie finden das oft unter "Broadcast" unter "Externe Zone".
Die BACnet Stationssuchanfragen werden mit einem Broadcast zurückgemeldet. Deshalb arbeitet die Stationssuche nur in einem Subnetz.
Zur Suche in entfernten Netzen nutzen Sie bitte BBMD.
Ohne die Stationssuche muss das Geräte ID manuell angegeben werden.

Antwort:

Schalten Sie in der Firewall den Broadcast UDP Empfang für Port 44818 mit Broadcast Antwortverfolgung ein. In einer Linux Firewall sieht die Regel so aus:

ipset -exist create udprec hash:ip,port timeout 3
iptables -A INPUT -p udp -m set --match-set udprec dst,dst -j ACCEPT
iptables -A OUTPUT -d 255.255.255.255/32 -p udp -m udp --dport 44818 -j SET --add-set udprec src,src --exist

Dieses Regelwerk definiert eine Regel udprec. Wird eine Suchanfrage über Broadcast gestellt wo werden drei Sekunden lang UDP Telegramme auf dem Port angenommen. Diese Telegramme sind die Antworten der Rockwell Steuerungen.
Alle Firewall Standardoberflächen unterstützen das. Sie finden das oft unter "Broadcast" unter "Externe Zone".
Die Stationssuche arbeitet natürlich nur in einem Subnetz, Broadcasts werden von Routern nicht weitergeleitet.

Antwort:

Es gibt viele Dateinamen und Dateiformate bei Zertifikaten. Die Tani Produkte nutzen Zertifikate im .pem Format.
Mehr Informationen zu den Formaten und deren Umwandlung steht (in Englisch) unter Zertifikatdetails